Rascal

     
 

verstorben am 10.12.2008

     
     
 
Name: Rascal
Geburtstag:  
Rasse: Bayerisches Warmblut
Farbe: Rappe
Stockmaß: 1,91 m
Im Verein seit: 2002
Tätigkeit:  
   
 
Laufbahn:
  2003 Voltigierpferd der D 3
  ab 2004 Wechsel zu D 1
   
   
 
Gute Angewohnheit(en): verschmust, treu und ehrlich
   
Schlechte Angewohnheit(en): will nicht immer so gerne in den Hänger ...
   
   
   
 

Erfolgsrezept zu „Rascal“ oder:

Wie gelangt man zu seinem Traum-Voltigierpferd?

 

Zutaten:

 

3kg Neugier

4 Handvoll Liebe auf den ersten Blick

2 Scheiben Diplomatie

Durchhaltevermögen und Hartnäckigkeit im Verhältnis 1:1

4cl Geduld und 6cl Hoffnung

die größte zu erhaltende Menge an Zufall

1 Prise Charme und 1 Päckchen Überredungskunst

besonders viel Glück

 

1.   Man nehme die Neugier und fahre nach Langerringen, um dort ein fünfjähriges  Pferd auf der Sommerweide zu besichtigen, obwohl man erfahren hat, dass es eigentlich nicht (mehr) zum Verkauf steht und dass es nach Meinung des  Informanten zu groß (!) zum Voltigieren und außerdem zu teuer sei.

 

2.  Man treffe das Pferd an und füge die Liebe auf den ersten Blick hinzu. Man verwende die erste Scheibe Diplomatie, um die Besitzerin zu überreden, dass sie zu Beginn der Sommerferien das Pferd zum Antrainieren wieder in den Reitstall hole und sich wieder melde, wenn es fit genug sei, zum Voltigieren getestet zu werden.

 

3.  Jetzt das Ganze eine Weile ruhen lassen. Dabei ist es wichtig, mit Durchhaltevermögen und Hartnäckigkeit die Besitzerin immer wieder anzurufen, um festzustellen, wie lange man noch warten müsse (ca. 2-3 Monate).

 

4.  Ist die lange Wartezeit endlich vorüber, fahre man mit ein paar Volti-Kindern und Voltigierausrüstung nach Buchloe, um sich zu überzeugen, dass sich das Pferd zum Voltigieren eigne. Daraufhin verhandle man mittels der zweiten Scheibe Diplomatie mit der Besitzerin über den Kaufpreis. Bei einem Differenzbetrag von 5000 € wird man sich jedoch dabei vermutlich nicht einig, deshalb:

 

5.  behalte man Geduld und Hoffnung, dass man das Problem der Finanzierung noch irgendwie lösen könne, und halte dafür auch den Kontakt zur Besitzerin des Pferdes aufrecht.

 

6.   Man studiere mit seiner A-Voltigiergruppe eine Schaunummer ein, mit der man einen Wettbewerb in Königsbrunn und die Begeisterung des Publikums gewinnt (in dem sich durch Zufall die Besitzerin des Traumpferdes befindet!!). Man bezirze sie noch einmal mit all dem Charme und der Überredungskunst seiner Volti-Kinder (danke, Alex und Franzi!).

 

7.  Mit viel Glück erreiche man dadurch, dass die Besitzerin (!) einen Sponsor sucht und prompt einen besonders großzügigen Herrn findet, der uns den Differenz-betrag von 5000 € spendet!

 

Kurze Zeit später hat man einen fünfjährigen, riesengroßen und wunderschönen Rappen im Stall stehen, der sich zu einem der allerbesten Voltigierpferde entwickelt!

GANZ HERZLICHEN DANK an alle, die dazu beigetragen haben!

 

Birgit Hatzold
(damals noch ...)

   
   

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