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Domino, der wohl als Mensch Grundschullehrer geworden wäre. Schaut man sich
seinen Stammbaum (Vater Donnerhall) an, so würde man den Schwarzbraunen wohl
kaum in einem kleinen Voltigierzirkel, sondern viel mehr im großen
Dressurviereck vermuten. Da sollte er, wenn es nach seinem Vorbesitzer
gegangen wäre auch hin, nur der Domino sah das anders, er hatte als junges
Pferd keine Lust auf Dressurpferd und versuchte einfach mal mit seinem
Reiter (der kein geringerer war als Olympiasieger Martin Schaudt) durch eine
geschlossene Reithallentür zu türmen. Und auch aus dem Gelände kehrte er
regelmäßig ohne Reiter heim. Domino hatte beschlossen, Voltigierpferd zu
werden (O-Ton unserer Tierärztin) und kam dann somit zu uns. Jetzt läuft er
für unsere Einsteiger und unsere Turnieranfänger und blüht dort in seiner
Aufgabe so richtig auf. Außerdem ist er erwachsen geworden und auch im
Gelände und beim Reiten ein Schatz. Manchmal kriegt er
zwar noch seine unruhigen fünf Minuten, aber danach ists auch wieder
gut und man hat wieder den kleinen, zufriedenen Engel neben sich, der von
Turnieren gerne mal eine 7,5 als Pferdenote nach Hause bringt. Und so ist er
dann doch irgendwie ein großes Turnierpferd geworden
J
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