Themen unseres 2. NEWSLETTERs – Juni 2011

 
    
 

Angebote, Termine, Ankündigungen

  • Öffnungszeiten Vereinsbüro - mehr

  • Motivationsabzeichen Voltigieren und Reiten 2011 - mehr

  • Reitabzeichen 2011 - mehr

  • Ferienkurse in den Sommerferien - mehr

  • Neue Schnupperkurse für Pferdebegeisterte ab Herbst - mehr

  • Helfer gesucht - mehr

 

Ereignisse aus den Jahren 2010 und 2011

 

  • Abzeichenprüfungen 2010: Basispass, DRA IV und III, DLA IV, Großes und Kleines Hufeisen, Steckenpferd - mehr

  • Spring-Wochenende Oktober 2010 - mehr

  • Vereinsturnier Oktober 2010 - mehr

  • Faschingsreiten Februar 2011 - mehr

  • Abzeichenprüfungen 2011: Basispass, Longier- und Voltigierabzeichen - mehr

  • Schnupperkurs „I-love-Ponys“ April 2011 - mehr

  • Turnier in Forstinning Mai 2011 - mehr

  •  Schnupperkurs Ferienbetreuung Juni 2011 - mehr

  • Bayerische Meisterschaften Juli 2011 - mehr

  • Unsere Vereinspferde-Neuzugänge: Marco und Grisu, Remo und Skydancer - mehr

  • Wir verabschieden uns: Willy, Lord und Rocky - mehr

  • In Erinnerung an Toscanini - mehr

 

Angebote, Termine, Ankündigungen

 

                                            

Öffnungszeiten Vereinsbüro

Unser Vereinsbüro ist immer freitags – außer in den Ferien - von 16:30-18.30 Uhr besetzt. In dieser Zeit stehen Euch unsere Fleissigen, Vroni Engl bzw. Burgl Müller-Cyran, persönlich und telefonisch zur Verfügung.

 

Motivationsabzeichen Voltigieren und Reiten 2011

Vom 1.10.-3.10.2011 werden wir ein Motivationsabzeichen für unsere Voltigier- und Reitanfänger anbieten. Alle Interessenten können sich gerne bei Vroni Engl melden (siehe Infobrief).

 

Reitabzeichen 2011

Ebenso steht die diesjährige RAZ-Abnahme im Herbst/Frühjahr an. Termine für Vorbereitungskurse und Abzeichenabnahme werden noch rechtzeitig bekannt gegeben!

 

Ferienkurse in den Sommerferien

Auch in diesen Sommerferien finden wieder die Ferienkurse “Rund ums Pferd - Voltigieren“ in unserem Reitstall statt, bei dem große und kleine Kinder alles über den Umgang mit dem Pferd lernen können. Sie werden organisiert und gefördert vom Sportamt München und sind beworben vom Freizeitsport München.

Den Flyer über dieses und noch viele andere sportlichen Angebote ist zu finden unter: http://www.muenchen.de/Rathaus/scu/sport/37758/info

Die Tickets können telefonisch über München Ticket gebucht werden: 089- 54 81 81 81

 

Neue Schnupperkurse für Pferdebegeisterte ab Herbst

Die Schnupperkurse im Herbst beginnen wieder Anfang Oktober 2011. Der Dienstagskurs startet voraussichtlich am 4., der Samstagskurs am 8. Oktober. Genaue Termine sind nach den Sommerferien auf der Vereinshomepage abrufbar: www.rvv-daglfing.de

 

Helfer gesucht

Natürlich benötigen wir für die optimale Durchführung der Schnupperkurse wieder zahlreiche Helfer. Egal ob groß oder klein, toll wäre nur, wenn ihr schon ein bisschen Schnupperkurs-Erfahrung beim Umgang mit den Kindern und Ponys gesammelt habt. Wer daran interessiert ist, kann sich ab Juli in der im Stall aushängenden Liste eintragen.

 

Ereignisse aus den Jahren 2010 und 2011

Abzeichenprüfungen 2010:

Im April 2010 fanden unsere Abzeichenprüfungen für den Basispass, für das DRA IV, DRA III und DLA IV  statt. Mit großer Freude konnten die Prüfer verkünden, dass alle Teilnehmer bestanden haben!

Der Basispass wurde verliehen an: Nadine Wahl, Yasmin Chama und Jasmin Ensinger.

Das DRA IV bestanden: Anna Timm, Alexandra Krause, Esther Schreiber, Helen Peilstöcker, Isabella Shandow, Kathie Niewalda, Lilly Roggenhofer, Steffi Schick, Sarah Werner und Tanja Boguth.

Eine Urkunde für das bestandene DRA III bekamen: Angelika Jahn, Charlotte Seidel und Veronika Müller.

Das DLA IV wurde erfolgreich von Esther Schreiber abgelegt.

Herzlichen Glückwunsch - auch an unsere Trainer Annegret (Springen), Birgit (Theorie) und Sandra (Theorie/Dressur), die von den Richtern Johann Speth und Michael Schmidt ein besonderes Lob für die gute Vorbereitung der Reiter und Durchführung der Abzeichenabnahme bekamen.

Im Mai 2010 fand dann die Abnahme der drei Motivationsabzeichen statt: Das Steckenpferd, das kleine und das große Hufeisen.

Dieser Prüfungstag, der auf einen Muttertag gefallen war, endete mit einer Überraschung: Die Mütter, die den Kinder den ganzen Tag tatkräftig zur Seite standen, durften eine geführte Runde auf den Pferden und Ponys reiten, um auch mal zu sehen, wie toll es denn nun wirklich auf so einem Pferderücken ist.

Steffi Schick

Springwochenende Oktober 2010:

Im Oktober 2010 hatten einige Reiter von uns die Möglichkeit zu einem Trainingswochenende auf die Reitanlage der Familie Held bei Massenhausen zu fahren. Im Vordergrund stand dabei das Springtraining. Zu diesem Zweck durften wir uns am Freitagnachmittag und Samstagvormittag auf der Geländespringwiese vergnügen.

Diese Springwiese stellte für uns und unsere Pferde eine große Herausforderung dar, da es für fast alle Reiter wie Pferde das erste Mal Geländespringen war. Trotzdem haben sich alle tapfer geschlagen und sind durch die wertvollen neuen Erfahrungen über sich hinaus gewachsen. Natürlich hatten alle Zwei- und Vierbeiner auch einen riesigen Spaß, was bei so einer Veranstaltung ja auch immer die Hauptsache ist. Hr. Held ist auf jeden von uns individuell eingegangen und hat uns behutsam über 'Stock und Stein' geführt.

Samstagnachmittag ging es weiter mit der Springgymnastik auf dem Außenplatz. Wie auch schon beim Geländespringen sollten wir lernen, besser auf unsere Pferde einzugehen und Vertrauen zu gewinnen. Am Sonntag konnte jeder der Lust hatte bei Fr. Held eine Dressurstunde nehmen und danach hieß es zum Abschluss noch einmal: Parcours-Springen!

Fazit unseres Trainingswochenendes: Soviel springbegeisterte Reiter und (Volti-)Pferde wie noch nie - das schreit nach einer Wiederholung :-)

Tanja Boguth

 

Vereinsturnier Oktober 2010:

An einem verregneten und kalten Oktober-Wochenende fand unser jährliches Vereinsturnier statt. Aufgrund des großen Andrangs mussten die Prüfungen sogar auf 2 Tage verteilt werden. Am Samstag gingen zahlreiche Dressuren von statten. Mein persönliches Highlight waren die 2er-Dressurküren bei denen sich die Mädels sehr kreative Kostümierung für Pferd und Reiter ausgedacht hatten. Natürlich wurde jede Kür durch einen passenden Song musikalisch untermalt. Am Sonntag hatten wir dann noch einige Springprüfungen sowieso das allseits beliebte Jump & Run. Abgeritten wurde an beiden Tagen auf unserer Koppel – auf den ersten Blick eine eigenartige Idee, hat aber wirklich sehr gut funktioniert.

Neuartig war auch die Vorrichtung, in der unser Richter Michael Schmidt mit Schreiberling Nadine Platz nehmen durfte. Aber ein Hänger garantiert nun mal ein trockenes Haupt und vor allem trockene Bewertungsbögen. So manches Pferd fand diesen unheimlichen Hänger-Unterstand beim erstmaligen Betreten des Vierecks allerdings nicht ganz so witzig.

Außerdem haben sich Vroni E. und Tanja zum ersten Mal um die Organisation und Leitung unseres Vereinsturniers gekümmert und ich glaube, man kann getrost sagen, dass sie die kritische Prüfung der „Alten“ bestanden haben ;-) Denn da alles so perfekt durchgeplant war, dürfen sie das nächste Vereinsturnier sehr gerne wieder in Angriff nehmen.

Yasmin Chama

 

 

Faschingsreiten Februar 2011:

Am 6.3.2011 fand bei trockenem, allerdings kaltem Wetter unser Faschingsreiten statt.

In diesem Jahr trauten sich nicht nur die Ponyreiter, sondern auch einige der Großen ans Kostümieren ihrer Ponys/Pferde und auch ihrer selbst.

So traf am Nachmittag eine bunte Schar, die von der kleinen Bell bis zum großen Yamato reichte, auf dem Reitplatz ein. Annegret, die in den letzten Tagen wohl des Öfteren von der Schwangerschaftsmüdigkeit befallen wurde, hatte gleich ihr ganzes Bett mitgebracht.

Indianer, Zauberer, Ritter, Prinzessin, Clown, Fußballer, bunter Vogel und sogar eine Putzfrau stellten sich nun den zum Teil turbulenten Reiterspielen.

Einen ersten Schock versetzte uns und vor allem Campino und seiner Reiterin Isi E., das Pony Mephaja. Diese ließ uns gleich beim ersten Klopapier-Slalom wissen, dass SIE Partnerspiele doof findet (Campino und Isi haben diesen „Angriff“ aber unverletzt verkraftet). Enge und wieder große Wendungen wurden beim Slalom gefordert und das immer mit Rücksicht auf den Partner, denn das Klopapier zwischen den beiden, durfte nicht reißen.

Als nächstes stand Eierlauf auf dem Programm.

Unserem Reitplatz zu Liebe haben wir die Eier durch Tennisbälle ersetzt, was auch gut funktioniert hat. Denn bei dem Slalomparcours purzelten einige Bälle auf den Boden und mussten zu Reiterfüßen ins Ziel gebracht werden, was bei Percy und Lina auch noch zu einem Sturz führte.

Zwischen den Spielen, wuselte immer wieder das Mäuschen Jasmin über den Platz.

Nun war die Beweglichkeit und die Treffsicherheit der Reiter gefragt. Anfangs noch im verhaltenem, doch dann oftmals im rasanten Tempo, wie Susanna und Kira zeigten, wurden die Bälle aufgenommen und mussten dann im Eimer landen, ohne wieder raus zu springen! Da hatten wohl die kleineren Ponys einen klaren Vorteil. Riesenspaß an diesem Spiel fand durch die vielen anfeuernden Zurufe auch Pablo, der jeden Ritt begleitete.

Danach kam die von (fast) allen heiß ersehnte Reise nach Jerusalem. Das Hinunterspringen machte keinem Probleme, aber das Aufsteigen... Stuhl um Stuhl, Reiter um Reiter wurden weniger. Zum Ende hin deutete alles darauf hin, dass Voltikenntnisse und die damit verbundene Kondition zum klaren Sieg von Mephaja und Clara gegen Alicia auf dem weißen Riesen Lou führten.

Die größte Herausforderung des Nachmittags für manche unserer großen Pferde war es, sich der Wäscheleine zu nähern, damit der Reiter Wäschestücke aufhängen konnte. Isi S.`s Grisu dachte sich: „Da geh ich gar nicht erst hin!“ Sandras Yamato dachte: „Was der kann, kann ich auch - bzw. nicht.“

Für die Ponys stellte dies gar kein Problem dar, da wurde in derselben Zeit die doppelte Wäsche aufgehängt.

Das letzte Spiel stellte das Ringstechen („Sortijo“) dar, eingeführt von Annegret und Jochen aus Argentinien. Viele Versuche waren notwendig, doch dann kristallisierte sich klar heraus, dass der gleichmäßige Galopp der großen Pferde, der sichere Sitz und vor allem die ruhige Hand der Großen klar von Vorteil war.

Der krönende Abschluss war die anschließende Prämierung der drei schönsten Kostüme. Quälend lange Minuten wägte die dreiköpfige Jury, bestehend aus Chefjurorin Madame Rosi, Lederjacken-Arno und Pudelmützen-Denise, ab.

Der erste Preis ging an den dickbauchigen Clown Lina, mit dem strumpfsockigen Percy:

Der zweite Preis ging an König Isi E. mit Campino, extra aus Amerika angeritten.

Der dritte Preis wurde brüderlich geteilt (wie es bei Indianern schließlich auch üblich ist) zwischen Isabell, original im Indianerstil auf der sattellosen Bell


und der befiederten Squaw Alicia auf ihrem Indianerpony Lou.

 

Mein persönlicher Favorit wäre Putzfrau Clarissa, auf Feger Anderl gewesen.

Schnatternd, lachend, schlotternd, Kuchen und Süßes essend ging es am frühen Abend zurück in den Stall. Mit Euch Fasching zu feiern hat richtig Spaß gemacht, das sieht man auch auf den tollen Fotos im Fotoalbum.

Eure Flower-Power-Claudia

 

Abzeichenprüfungen 2011: Basispass, Longier- und Voltigierabzeichen

Schlimmer als vor jedem Turnier: Samstag  12 Uhr. Da war doch was? Oh Gott, ja, dieses Wochenende finden ja die Abzeichen statt! Im Stall herrscht Hektik, während der Frisuren wird noch schnell die letzte – manchmal auch die gesamte – Theorie gelernt, die Pferde werden eingeflochten und alles rennt durcheinander. Eigentlich sind alle gut vorbereitet, aber es ist doch komisch, plötzlich das DVA II zu machen, wenn man eigentlich nur das IIIer bestehen wollte. Doof, wenn einem dann erst am Morgen der Prüfung auffällt: Ups, das hab ich ja schon!

Im Stall werden ausführliche Diskussionen über Punktabzüge und die Organisation des Reitsports in Deutschland geführt, doch immer wieder kommen Ermahnungen bezüglich der – zugegebenermaßen etwas gehobenen – Lautstärke, da gerade auch noch der Basispass von den beiden Richtern Alice Hönigschmid und Christine Klein-Berger geprüft wird. Ausführlich wollen die beiden alles Mögliche über Pferdehaltung, Umgang mit Pferden und, und, und wissen, doch am Ende haben natürlich alle bestanden.

Als es dann zur Halle rübergeht, sind die Voltigierer äußerlich alle ziemlich ruhig, aber die Aufregung merkt man ihnen doch noch ein bisschen an. Hach, ist das schön, wenn man sich da als Außenstehender nur ein klitzekleines bisschen über die anderen lustig machen kann…

Dank dem Pferdeausfall in der Woche vor dem Abzeichen kam die Organisation ganz schön ins Schwitzen. Ich zitiere: Wie, Willy läuft nicht? Wie, Domino läuft nicht? Wie, Yamato läuft nicht? Wollt ihr mich ver*******? *

Hier nochmal ein riesiges DANKESCHÖN an Vroni E., die sich für dieses eine Wochenende richtig abschuften musste, um alles unter einen Hut zu bekommen. Und für das Voltigier-Abzeichen mit ungefähr 20 Leuten nur drei Pferde zur Verfügung zu haben, macht die Sache auch nicht unbedingt leichter.

Doch mit Lou, Yamato und Grisu läuft alles glatt, und die Theorie ist für unsere Voltis natürlich ein Klacks: Was ist nochmal unserer Regionalverband? Sylvia Gern!

Natürlich wird aber nichts dem Zufall überlassen und so wurde den Richtern anscheinend auch aus zuverlässiger Quelle gesagt, dass die Prüflinge alle ganz fleißig die Beauftragten der Bezirke auswendig gelernt hatten…

Als es dann am Ende des Tages heißt: „Alle bestanden!“, ist die Erleichterung natürlich groß. Auch einige Longier-Abzeichen werden am Samstag geprüft, und auch hier besteht die Mehrheit.

Am Ende sind alle froh bestanden zu haben, und weil’s so schön ist, geht’s gleich wieder zum Alltag über: „Das ganze Lernen hätt ich mir ja schenken können, so was Blödes…“

Der Rest der Leute, die das Longier-Abzeichen haben wollen, muss sich dann leider noch bis zum Sonntag gedulden.

Sonntags schon um 10 Uhr im Stall sein, gewisse Leute mit dem Glück, einen Schimmel longieren zu dürfen, sogar schon um 9 Uhr. Auch heute wieder ab 10 Uhr Basispass-Abnahme. Beim Trensen dann das Missgeschick: Wer sollte Grisu noch mal festhalten? Nee, ich doch nicht!

Im Endeffekt hat das aber keine negativen Auswirkungen, denn wie schon am Vortag besteht die gesamte Gruppe den Pass und diejenigen, die jetzt noch longieren sollen, atmen erleichtert auf.

Man sitzt im Stübchen (manche wegen Sonnenbrand, andere wegen denen, die den Sonnenbrand haben), nimmt wieder letzte Theorie-„Inputs“ auf, die IIIer-Leute machen sich wegen der Doppellonge verrückt – kleine Notiz am Rande: keine Frage nahm Bezug auf die Doppellonge.

Doch sonst läuft alles glatt, und so bleibt zum Schluss nur noch eins: Herzlichen Glückwunsch an alle, die bestanden haben, an alle, die es versucht haben und ein großes Danke an die Richter, vor allem aber an Vroni, die das alles möglich gemacht hat.

*Anmerkung:  Yamato lief dann doch :-)

Kathi Niewalda

 

 

Schnupperkurs „I-love-Ponys“:

From the 18th to the 21st of April an English riding course took place in our stable. Nine kids joined in this awesome experience. It was the first one ever, a try-out actually, but it went really well. What we did in this four-day-course is simple: we offered a course where mostly everything was in English. Several topics were discussed such as horse breeds, food, illnesses… and later the children got to ride on the ponies. They mainly did vaulting, starting with activities in walk, and finishing with galloping without hands!

The kids learned a lot about how to behave around and towards a horse!

As a whole, it was a really cool experience. Everybody cooperated, and it was simply loads of fun!!!

Alicia Hernández-Schnelzer

 

Turnier in Forstinning:

Rezept zum Erfolg: Turnier am 7.5.2011

Man nehme 6 liebe Pony, verlade sie mithilfe von 8 kecken Reiterinnen in 3 Pferdehänger und fahre zusammen mit 5 gutgelaunten Müttern und 2 schwangeren Trainerinnen nach Wind bei Forstinning. Dort lade man die 6 leistungsbereiten Ponys aus und stärke sie mit frischem Gras. Die 8 ehrgeizigen Reiterinnen kümmern sich in der Zeit rührend um ihre Ponys. Die Mütter nutzen die Ruhe vor dem "Sturm" für Foto-Sessions fürs Familienalbum und den morgendlichen Kaffee in der Sonne.

Dann starte man mit unseren 5 kleinsten im Reiterwettbewerb - mit einem Riesen Erfolg! Unser kleinstes und frechstes Pony versucht noch mal schnell in der Prüfung mit einem "geschlagenen Haken" aus der Nummer wieder rauszukommen, aber: Amelie hält sich wacker und rutscht nicht vom Pferd, sondern auf den genialen 2. Platz, zusammen mit ihrer Teamkollegin Clara auf Mephaja. Maria und Hannah bekommen jeweils einen 3. Platz mit ihren 2 täuschend ähnlichen Ponys Kira und Mira. Und auch Ann-Kathrin belegt mit dem hübsch rausgeputzten Percy einen 2. Platz. Herzlichen Glückwunsch zu den tollen Plätzen und Noten!

Weiter geht es dann mit der E-Dressur. Lina mit Percy beginnen. Und sie lassen sich keine Nervosität anmerken, obwohl es doch die erste E-Dressur für die beiden ist. Auch Steffi mit Campino scheinen sehr gelassen und so verlassen beide Paare die E-Dressur mit einer 6,1. Helen macht mit Mira das Tripple perfekt: mit einer 6,0 - und alle 3 Paare sind platziert! WOW!

"Na, so eine gute Ausbeute wollen wir im Springen auch mal haben!" - bemerke ich noch schnell am Rande... und: so sollte es an diesem schönen Tag auch sein!

Nach einer erholsamen Mittagspause für Ponys, Reiterinnen, Mütter und Trainer, in der wir uns alle herzhaft über Heinz, Schorsch (oder „Schors“??), Fritz, Klaus und Sandras "Pünktchen" amüsieren, geht's dann gut gestärkt ins Springen. Lina, Clara und Steffi bestreiten den Reiterwettbewerb mit links, wie es scheint. Und alle bekommen neben einer guten Note auch eine Schleife - juhuuuuuu!!! Das ist ja unglaublich - aber wahr!

Jetzt haben wir den Prüfungstag gleich geschafft: Lina und Percy starten noch ihren allerersten E-Springparcours. Wir Trainer reden ihr noch gut zu. "Halte Percy zusammen und drück  ihn über die Hindernisse - die Höhe ist für ihn kein Problem"... "Wenn Du nicht mehr kannst, hörst Du einfach auf, Du hast nichts zu verlieren"... Lina grinst uns nur an - und wieder merkt man den beiden keinerlei Nervosität an. Das Ergebnis: 0 Fehler und eine tolle 6,7 als Wertnote!

Dann fehlt jetzt nur noch Steffi mit dem "Banausen" Campino, der oftmals auch gerne zwischen den Hindernissen - einfach so aus Freude - in die Luft springt... Wieder die Tipps von außen: "Reite!", "Du hast nichts zu verlieren, nimm den Parcours einfach als Training mit"... auch diesen beiden scheint der Prüfungs-Druck nichts auszumachen. Souverän und ohne eine Unsicherheit verlassen sie mit einer tollen 6,2 den Parcours. Und als Preis dafür bekommen „wir“ noch mal 2 tolle Platzierungen.

Wir sind baff und überglücklich! So ein tolles Turnierergebnis hatten wir ja noch nie!

Vielen Dank an alle konzentrierten Reiterinnen und die braven Ponys für die tollen Ergebnisse, an alle Mütter, die die Kids so liebevoll versorgt haben und an Sandras und mein "Pünktchen" im Bauch, die uns diesen schönen Tag beschert haben!

Macht weiter so!!!!!

Annegret Kober

 

Schnupperkurs Ferienbetreuung Pfingsten 2011

...und manchmal ist das Leben doch ein Ponyhof !

Ferien, Sonne, Sommerlaune und dazu ganz viel Spaß hatten die teilnehmenden Mädchen und Jungen zwischen 6 und 10 Jahren bei der Ganztagsbetreuung in der ersten Pfingst-Ferienwoche. Hochmotiviert stand die nette Gruppe jeden Morgen im Stall und alle wollten das Voltigieren und Reiten lernen und was noch alles so dazu gehört.

Das Wetter war so toll, dass wir an zwei Tagen zum Planschen und Baden mit den Pferden im  Hachinger Bach waren. Auch Schwimmen haben sich einige Kinder getraut oder vom Pferdepopo ins Wasser hineinrutschen.

Die Ponys waren glücklich mit Grasen beschäftigt und ließen deshalb nahezu alles mit sich machen. Wer es noch nicht weiß: Unsere gute alte Blacky gehört zu der seltenen Gattung der „Flusspferde auf vier Hufen“ und hat sich genauso gerne nass gemacht, wie die „Wasserratten“ unter den Kindern. Hier der Beweis:

Zum Abschluss der vier erlebnisreichen Tage wurden auf den geschmückten Pferden die Voltigier-Kunststücke und Reitfortschritte gezeigt.

Als Erinnerung erhielt jedes Kind eine Urkunde. Die nächste könnte schon der „Basispass Pferdekunde“ sein, denn die Kinder haben sehr ehrgeizig geübt und auch die Theorie an allen Tagen gut in die Praxis umsetzen können. Die beiden Jungs sagten, sie wollen „auf jeden Fall“ weiter machen und sicher werden wir auch das ein oder andere Mädchen wieder im Stall begrüßen dürfen. Wir freuen uns, dass es Euch so viel Spaß gemacht hat - uns ging es ebenso.

Eure Heidi

 

Bayerische Meisterschaften

Vom 15. bis 17. Juli fanden in Riem wieder die Bayerischen Meisterschaften im Reiten und Voltigieren statt. Auch in diesem Jahr war unser Verein Ausrichter der Voltigier-Wettbewerbe. Das ist für uns eine wichtige Chance, einen Beitrag zum bayerischen Turniergeschehen zu leisten und die Gastfreundschaft zu erwidern, die unsere Gruppen auf zahlreichen Turnieren genießen dürfen. Dank einer hervorragenden Organisation und einem gut gestimmten Wettergott war die Veranstaltung ein voller Erfolg!

 

Unsere Daglfing I konnte sich mit Grisu fürs Finale qualifizieren und erreichte den 8. Platz. Unsere beiden Einzel-Starterinnen Alex und Lisa sicherten sich im Junioren-Einzel die Plätze 6 und 7.

 

Wir bedanken und nochmals ganz herzlich bei allen Helfern!

Ohne Euch hätten wir das nie geschafft!

 

 

Unsere Vereinspferde-Neuzugänge:

 

Marco

Am 2. Mai 2010 kam Di Marco als neues Vereinspferd in unseren Stall. Dabei konnte man sich über seinen künftigen Namen nicht gleich einig werden: Sein Rufname ist „Marco“, manchmal wird er aber auch „Ricola“ genannt... Das kommt daher, dass sein Vorbesitzer ihm den Namen "Ricola" gegeben hat, weil er ursprünglich aus der Schweiz kommt. Mittlerweile handhaben es seine beiden Reitbeteiligungen folgendermaßen: Ist das Pferdchen brav, ist er ein ganz "feeeeiner Ricola". Ist das Pferdchen nicht ganz so lieb, heißt es "MARCO!!!"

Marco (probieren wir es jetzt einfach mal damit, natürlich ganz unabhängig von seinem - sowieso fast immer tadellosen - Betragen ;-) ) hat sich auch gleich sehr gut im Stall eingelebt und wurde, nachdem die Bremsen im Hochsommer verschwunden waren, ein zuverlässiges Pferd im Gelände.

Auch in der Dressur und beim Springen hat er immer seine Lern- und Leistungs-bereitschaft gezeigt. Hier konnte er sogar gleich einige Erfahrungen auf ein paar Turnieren in Forstinning machen.

Marco wurde das neue Gruppenpferd der D5 und hat sich in seine Voltigiergruppe ebenfalls gut eingefügt.

Leider hat sich unser Kleiner an Silvester beim Spielen auf der Koppel eine sehr tiefe Fleischwunde am Fesselkopf zugezogen, so dass er mehrere Wochen Boxenruhe verordnet bekam und auch danach nur sehr langsam und äußerst mühevoll wieder aufgebaut werden konnte. Der Racker hatte dann verständlicherweise so viel Übermut und Bewegungsdrang, dass er sich, als er gerade wieder normal bewegt werden durfte, beim Austoben auf dem Paddock die Sehne am rechten Vorderbein gerissen hat. Das bedeutet nun leider erstmal eine dreimonatige Pause für Marco. Daher steht er seit dem 2.4. auf einer Graskoppel in Albaching bei Hohenlinden, um dort in Ruhe wieder gesund zu werden. Wir alle hoffen, dass es ihm so schnell wie möglich wieder besser geht.

Kleine Anmerkung: Nachdem sich unsere Tierärztin Marco am vergangenen Mittwoch genau angeschaut hat, darf der nun etwas Beleibtere (das Gras hat halt so toll geschmeckt ;-) ) voraussichtlich am 3.7. wieder nachhause kommen. Juhuuu!

Yasmin Chama

 

Grisu

Häufig sagt man, Genie und Wahnsinn liegen dicht beieinander. Seit April letzten Jahres haben wir im RVV ein Pferd, auf das genau das zutrifft: Den 13 Jahre alten Hannoveranerwallach Grisu.

Genie wohl deshalb, weil er sich gleich bei seinem ersten Voltigierturnier, dem Bayerischen Doppelcup, drei Monate nach seinem „Vereinseintritt“, mit Jonas Müller-Cyran und Hannah Seidel (an der Longe: Esther Schreiber) für die Deutsche Meisterschaft in Leipzig qualifizierte und von dieser mit einem phänomenalen vierten Platz zurückkehrte. Und auch die folgenden Starts mit dem Juniorteam im Herbst waren für ihn kein Problem. Trotzdem ist das Genie mit einer großen Portion Wahnsinn ausgestattet, die ihn nicht ganz einfach macht. Er kennt „seine“ Voltis der D1 genau und nur diese dürfen auf ihm voltigieren. Allen anderen beäugt er erstmal mit angelegten Ohren und viel Misstrauen. Auch als Reiter durchlebt man mit ihm seine Höhen und Tiefen. Grundvoraussetzung dafür ist zunächst, dass Grisu einen mag und als Chef akzeptiert, was unter dem Sattel zunächst mit Steigen und anderen Widersetzlichkeiten ausgetestet wird. Charakterstark wie er ist, prüft er allerdings nicht nur ein Mal, sondern durchaus öfter und auch mit einigen Wochen Abstand. Diejenigen, die am Vereinsturnier die E-Dressur gesehen haben, wissen wovon ich spreche. Ist der Grisu-Test allerdings bestanden, so hat man ein Pferd mit viel Energie und Leistungs-bereitschaft unter sich, vor allem beim Springen und im Gelände - was ihn wiederum wahnsinnig genial macht ;).

Vroni Engl

 

Remo und Skydancer

Seit Neuesten gehören nun auch diese 2 Großen zu unseren Vereinspferden. Der Braune heißt Remo, kommt aus der Nähe von Berlin und ist 6 Jahre alt. Bei dem 5-jähirgen Apfelschimmel verlief die Namensfindung etwas schwieriger, wochenlang hieß er einfach nur das „Schimmelding“ ;-) Bei einem Grillfest im Stall wurden dann eifrig Namen notiert – die Meinungen gingen weit auseinander: von Sultan, Shogun, Saphir, Sir Edward und Simsalabim bis hin zu Skyscraper… Ein Kompromiss ließ sich so schnell nicht finden, obwohl der Anfangsbuchstabe „S“ doch eigentlich gar nicht so schwierig ist… Letztendlich haben wir uns dann für Skydancer – sehr erhabenes Tier also - entschieden, Rufname ist natürlich Sky. Conny hat vorher noch schnell eruiert, wie viele pferdische Namensvetter es denn so gibt… (glücklicherweise nur 4, wir waren also relativ kreativ ;-) )

Wir hoffen, dass sich unsere 2 Youngster Remo und Sky, die übrigens jetzt schon beste Freunde sind, schnell und gut einleben.

Yasmin Chama

 

Wir verabschieden uns:

„Jeder Abschied ist die Geburt einer Erinnerung“ (unbekannt)

Nach all den Neuzugängen müssen wir uns leider auch von drei unserer vierbeinigen Partner verabschieden.

 

Willy

Deauville, allen besser bekannt als Willy. Nach acht Jahren RVV kann er fast schon als Urgestein bezeichnet werden. In dieser Zeit trug er alles und jeden, insbesondere seine D2, mit stoischer Ruhe, manchmal zu stoisch, wie schweißgeplagte Reiter beispielsweise Conny, Tanja, Nadine oder Leo, und seine Longenführerin Annalena wissen. Aus gesundheitlichen Gründen haben wir Willy aus dem Voltisport genommen, jetzt genießt er seinen Ruhestand auf dem Bichlerhof und wird von seinen ehemaligen Voltigierern, insbesondere seiner Neu-Besitzerin Corinna, liebevoll umsorgt. Lieber Willy, danke! Wir wünschen Dir von ganzem Herzen eine schöne Zeit und möglichst wenig Bremsen auf der Graskoppel ;)

Lord

Lord of Circles, aka Lord: Der kleine Fuchs bezog vor gut vier Jahren seine Box im RVV. Sechsjährig und mit ordentlich Flausen im Kopf gestaltete er Geländeausritte gern ein wenig flotter. Aber auch er ist erwachsen geworden, hat seiner Voltigiergruppe D4 den Aufstieg in M* ermöglicht und mittlerweile ist er ein echtes Verlasspferd im Gelände. Leider waren Lords Beine nie die Gesündesten, so dass auch er sein Amt als Voltigierpferd niederlegt. Für Lord haben wir einen Käufer aus der Nähe vom Bodensee gefunden, bei dem er noch viele Jahre ins Gelände kann. Lieber Lord, viel Spaß und bitte vergiss uns nicht.

Rocky

Rocky Star oder einfach nur Rocky. Unser kleines Sensibelchen. Vor knapp zwei Jahren brachte Claudi ihn aus dem Stall mit, in dem ihr eigener Rocky (auch ein ehemaliges Voltigierpferd) steht. Ursprünglich war geplant, dass er das neue Gruppenpferd der D6 wird. Nachdem wir lange und mit viel Geduld probiert haben, ihn zum Voltigierpferd auszubilden, müssen wir allerdings einsehen, dass dies nicht seine Berufung ist. Sein neues Zuhause wird noch gesucht und hoffentlich bald gefunden.

Vroni Engl

 

In Erinnerung an „Toscanini“:

Die erste bewusste Begegnung mit Tosco war im Voltigiertraining. Er war sooo groß. Es war ein bescheidener Triumph, als wir kleinen Obermänner endlich ohne Hilfe im Galopp auf das riesige Pferd hochkamen, nach der vielbeschworenen Technik: Schlaufe-Schlaufe, Schlaufe-linker Griff, linker Griff-linker Griff, linker Griff-rechter Griff, juhuu, oben!

Wir liebten ihn. Nach dem Training gab es immer ein Karotte oder einen Apfel, den Roswitha auch im größten Stress nie vergaß. An heißen Sommertagen wurden ausgedehnte Tosco-Dusch-Sessions in der Stallgasse veranstaltet, wo wir ihn mit „Schauma-Hair&Body – Kur für voluminöses Haar“ einschamponierten. Viele Nachmittage haben wir am und im Bach verbracht, um Toscos Gelenke zu kühlen. Für sein Turnierzaumzeug wurde eine einzigartige Verzierung aus Knüpfgarn in den neuen Anzugfarben dunkelgrün-weinrot-weiß geknüpft. Es gab den institutionalisierten Weihnachtsspaziergang am Vormittag des 24. Dezember, an dem Tosco mit zwei kleinen Mädchen auf dem Rücken ein paar Runden durch den Schnee drehte…

 

Ziemlich bald bekamen auch die anderen Vereine mit, was wir für ein herrliches Pferd im Stall hatten. Die Ingelsberger T1 durfte sich unseren Toscanini für die Deutschen Meisterschaften ausleihen, doch bald darauf konnten wir selbst mit Tosco Erfolge feiern. Aus Hamburg angereiste Großeltern zu einem Turnier nach Bremen hatten für unser „gymnastisches Gehampel“ wohl noch nicht den rechten Kennerblick, aber das Pferd, nein dieses Pferd sei ja hinreißend. Jawohl, genau so war es. Und spätestens auf den Deutschen Meisterschaften 1996, als der damalige Weltmeister im Einzelvoltigieren, Christoph Lensing, sich erkundigte, ob denn dieses Wunderpferd zum Verkauf stünde, war Tosco gewissermaßen geadelt. Nach der atemberaubenden Turniersaison 1996 schrieb Claudia jedem von uns auf den letzten Wertbogen: „Ein grandioser Leistungsnachweis! Du kannst stolz auf Dich sein!“ – Das waren wir natürlich auch, aber ich glaube wir waren vor allem stolz auf Tosco! Denn wir wussten ziemlich genau, dass der ganze Spaß und Erfolg ohne Toscos Zuverlässigkeit und Treue vermutlich ganz anders ausgesehen hätte.

Auf Klassenfahrt mit dem Musikkurs nach Verona wurde dann selbstverständlich auch die „Via Toscanini“ aufgesucht und ich stellte mir vor wie schön es wäre, abends in der Oper nicht drei lange Akte dem Leiden und Lieben der armen Tosca zu lauschen, sondern stattdessen mit Tosco in die Arena di Verona einzulaufen und ein Voltigierspektakel vorzuführen. Eine ähnlich ehrwürdige Kulisse bot sich Tosco und dem Team dann aber tatsächlich 1997 beim internationalen Turnier im französischen Saumur, wo wir in der 200 Jahre alten Reithalle der Militärakademie voltigieren durften. Standesgemäß untergebracht in der historischen Kavallerieschule, trainierten Pferd und Gruppe zusammen noch eine ganze Woche lang vor dem großen Wettkampf, inklusive Ausflüge zum Schloss mit Blick auf die Loire…

Als Tosco dann, müde und abgekämpft, zur Saison 1998 ausgewechselt wurde, wollten sich anfangs für viele der Voltigierspaß, aber vor allem das Vertrauen zum neuen Pferd und die Sicherheit nicht mehr richtig einstellen. Wir waren von Toscanini verwöhnt worden und vermissten ihn. Und wir stellten fest, dass er nicht einfach auszuwechseln, nicht ersetzbar war.

Ich erinnere mich noch an ein Nennformular, das ich irgendwann mal zu sehen bekam; darauf stand über Tosco: „Dunkelfuchs, Hannoveraner, 9 Jahre“. Die Jahre vergingen, aber ich rechnete irgendwie nie welche dazu zu dieser Altersangabe, die ich damals gelesen hatte. Irgendwie blieb Tosco in meinem Kopf immer diese 9 Jahre. Entsprechend irritiert war ich dann, als ich Tosco in Paretz Anfang 2009 nochmal gesehen habe. Er war alt geworden. Und schien so klein. Das Fell glänzte nicht mehr so, der Rücken hing durch, aber er peste noch mit den Kleinen über die Koppel und wirkte sehr zufrieden.

Auf einer Koppel ist es dann wohl Ende September 2010 auch zu Ende gegangen für unseren Toscanini. Wir werden ihn nie vergessen.

Amelie Reinicke

 
     
 

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